Ostereier als Währung

Am Gründonnerstag war es wieder soweit. Der Schützenverein St. Hubertus Bruchmühlbach rief zum traditionellen Ostereierscheißen auf. Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Ostereier waren nicht das Ziel der Schützen, sondern die Währung, mit denen die Treffer belohnt wurden. So wurden im Laufe des Abends 2880 Eier an die Teilnehmer aus der Bevölkerung, von den befreundeten Vereinen und den eigenen Schützen und deren Familien ausbezahlt.

Die Jugendleiter haben den Zulauf aus der Bevölkerung genutzt und erneut eine Werbekampagne gestartet. Sie hoffen, dass sie beim diesjährigen Ostereierschiessen wieder einige Jugendliche für den Schießsport begeistern konnten. Manche, die beim Ostereierschiessen anfingen, sind heute erfolgreiche Schützen in unserer Gemeinschaft.

Selbstverständlich gab es nach getaner Arbeit auch etwas zur Stärkung. Dank der Eigeninitiative einiger Schützenschwestern wurde für das leibliche Wohl der Gäste mit Flammkuchen und Brezeln gesorgt.
Damit das Ostereierschießen so reibungslos durchgeführt werden konnte, benötigte man viele fleißige Helfer. Deshalb herzlichen Dank an alle Helfer für eure Unterstützung. Schön dass ihr alle mit eurem Einsatz die Tradition in unserem Verein weiterleben lässt.

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Jahreshauptversammlung 2018

Bei der Jahreshauptversammlung des Schützenverein St. Hubertus e.V. Bruchmühlbach am 24.03.2018 nahmen von ca. 245 Mitgliedern 39 Personen teil. Oberschützenmeister Richard Dörr begrüßte zu Beginn seine Mitglieder. Nach der Totenehrung hielt er noch einmal Rückblick auf das Vereinsjahr 2017. Er erinnerte an verschiedene Höhepunkte aus dem Vereinsleben, wie Veranstaltungen, Meisterschaften und Feste.

Sein Ziel für die Zukunft sei es nach wie vor, alle Wünsche und Anregungen soweit wie möglich umzusetzen und weiterhin die Freundschaften zu pflegen. Dass es im Verein mit den Freunschaften ernst genommen wird, bestätigte sich auch darin, dass viele Schützen auch außerhalb des Schützenhauses viel Zeit miteinander verbringen.
Leider musster er aber auch Kritik loswerden. Da wie bekannt seit letztes Jahr Ostern das Schützenhaus ohne Wirt ist, müssen die Thekendienste in vereinseigener Regie gemacht werden. Dies bedeutet für den OSM eine wöchentliche, oft schwierige und nervenaufreibende Suche nach Freiwilligen. Er appellierte an alle Mitglieder, sich doch mehr für die anfallenden Thekendienste bereit zu erklären. Weiterhin ist man nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Wirt. Ebenfalls ein Kritikpunkt war die Sauberkeit an den Schießständen. Das Entsorgen der verschossenen Zielscheiben in die bereitstehenden Mülleimer müsse unbedingt verbessert werden.
Über Baumaßnahmen gab es auch zu berichten. So hat die Bogenabteilung ihren Stand mit einem längeren Pfeilfangnetz, sowie einer neuen größeren Schießlinie umgebaut. Der Antrag der Gewehrschützen von der JHV 2017, einen Umkleideraum für die Gewehr-schützen zu bauen, wurde in die Tat umgesetzt. Des Weiteren wurde auf Wunsch des Ältestenrates die alte, unansehnliche Leuchtreklame an der Westseite des Schützenhauses erneuert. Und im Herbst musste die Kamineinfassung des Daches repariert werden. Dabei wurde festgestellt, dass das Dach noch dicht ist, jedoch muss darüber nachgedacht werden, in den nächsten Jahren das Dach zu erneuern. Zum Schluss seines Tätigkeitsberichtes bedankte er sich bei allen fleißigen Helfern für die geleistete Arbeit und den selbstlosen Einsatz, welche zu einem funktionierenden und reibungslosen Vereinsleben geführt haben. Er erinnerte auch daran, dass der Verein auf gesunden Füßen steht und keinerlei Schulden hat. Danach gab der Sportleiter Martin März einen Überblick über das zurückliegende Sportjahr. Dieser stellte fest, dass die Bruchmühlbacher Schützen im Kreis sehr führend sind. Jedoch die Koordination der Rundenkämpfe, egal in welcher Disziplin wäre Verbesserns wert. Es soll darauf geachtet werden, dass der Donnerstag als Trainings-Tag der Schützen verbleibt und nur in Ausnahmefällen für Rundenkämpfe genutzt wird. Daraufhin folgte der Bericht der Referentin für die Abteilung Pfeil und Bogen Moni Klug. Diese konnte nur positive Meldungen machen.
Anschließend berichtete der stellv. Jugendleiter Michael Zahm dass 2017 leider keine Jugendrundenkämpfe, aus Mangel an Jugendlichen in allen Kreisen, geschossen wurden. Die wenigen Jugendlichen die bei uns im Verein sind, schießen bei den Erwachsenen mit. Beim diesjährigen Ostereierschießen und auch danach soll wieder verstärkt Werbung unter den Jugendlichen für den Schießsport gemacht werden. Danach folgten die Berichte der Schatzmeister Gertrud Schleier und Michael Schmitz. Die Kassenprüfer Peter Legrom und Bodo Riefer bescheinigten den Schatzmeistern eine gute Kassenführung und geordnete Finanzen. Danach wurde die Vorstandschaft entlastet. Bei den darauf folgenden Neuwahlen wurden fast alle in ihren Ämtern bestätigt. Lediglich das Amt der Festausschuss-Vorsitzenden soll aufgrund eines Antrages nicht mehr alleine von einer Person ausgeführt werden, sondern jedes Jahr durch ein Komitee gemeinsam geplant werden.
Außerdem wurde gemeinsam abgestimmt, dass der Mitgliedsbeitrag, wie vom Deutschen Sportbund gefordert, erhöht wird, um auch weiterhin Zuschüsse zu erhalten. Am Ende dankte OSM Richard Dörr nochmals den anwesenden Mitgliedern, den aktiven Schützen, den fleißigen Helfern der Vereinsfeste, den Arbeitern in und um das Schützenhaus, und allen Spendern und Förderer des Vereines für das erwiesene Vertrauen.

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Am Samstag, dem 24.03.2018, ab 18 Uhr, findet im Schützenhaus die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Wünsche und Anträge können bis zum Beginn der Versammlung beim 1. Vorsitzenden Richard Dörr eingereicht werden.
Da in diesem Jahr Neuwahlen anstehen, bitten wir die Mitglieder dieser Einladung zahlreich Folge zu leisten.

Tagesordnung

1. Begrüßung durch den Oberschützenmeister
2. Totenehrung
3. Berichte der Vorstandschaft
4. Bericht des Kassenprüfers
5. Entlastung der Vorstandschaft
6. Wahl des Wahlausschuss für Neuwahlen
7. Neuwahlen des Vorstandes
8. Wahl der Kassenprüfer
9. Erhöhung des Mitgliederbeitrages
10. Anträge, Wünsche und Sonstiges

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Pulver, Schall und Rauch – das ist unser Brauch

Getreu diesem Motto hatten die Bruchmühlbacher Böllerschützen am Neujahrsmorgen zum traditionellen Neujahrsböllern am Schützenhaus eingeladen. Die Veranstalter hatten ausgesprochenes Glück mit dem Wetter. Der Dauerregen am Morgen hörte kurz vorher auf, so dass die Böllerschützen trotz anhaltendem Wind mit ihrem Programm beginnen konnten.

Denn Wasser macht das gute Pulver unbrauchbar, die Veranstaltung hätte bei anhaltenden Regen also buchstäblich ins Wasser fallen können. Umso erleichterter waren OSM Richard Dörr und seine Mitstreiter, dass die Böllerschützen der Pflege des Brauchtums schließlich doch noch nachgehen konnten. Auch die wenigen geladenen Böllerschützen aus Landstuhl und Hohenecken ließen sich nicht vom schlechten Wetter abhalten und böllerten gerne mit.

Nach der Begrüßung von OSM Richard Dörr stellten sich die Böllerschützen in Reih und Glied auf dem Böllerplatz am Waldrand auf. Am Ende der Reihe platzierten sich die großen Standböller. Unter der Regie von Kommandant Albrecht Altherr hieß es dann "Pulver einfüllen", "verdämmen", "Zündhütchen setzen", "Böller auf und spannt den Hahn" und dann "Feuer".

Drei Disziplinen standen am frühen Mittag auf dem Programm. Kommandant Altherr gab seine Kommandos zum langsamen und schnellen Reihenfeuer und zur Königsdisziplin dem SALUT. Die Rauchfontänen und der Donnerhall waren bis weit ins Dorf nicht zu übersehen sowie zu überhören.

Im Anschluss gab es Sekt zum Anstossen auf das neue Jahr und Grillgut zubereitet von den beiden Grillmeistern Erik und Norbert. In geselliger Runde setzte sich die Veranstaltung fort. Vielen Dank an die vielen Helfer, die maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

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